Wärmepumpe · Prinzip der Wärmepumpe
Prinzip der Wärmepumpe: Kältekreislauf in vier Schritten verständlich erklärt
Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme, hebt sie mit einem Kältekreislauf auf ein höheres Temperaturniveau und gibt sie an die Heizung ab. Aus einer Kilowattstunde Strom entstehen je nach Anlage drei bis fünf Kilowattstunden Wärme. Fachbetriebe aus Ihrer Stadt planen den Einsatz.
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Kurz erklärt
Prinzip der Wärmepumpe auf einen Blick
Der Kreislauf besteht aus vier Schritten. Im Verdampfer nimmt ein flüssiges Kältemittel Umweltwärme auf und verdampft schon bei niedriger Temperatur. Der Verdichter erhöht Druck und Temperatur des Dampfes. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Wärme an das Heizwasser ab und wird flüssig. Das Entspannungsventil senkt den Druck, der Kreislauf beginnt von vorn. Dieser Kreislauf läuft dauerhaft und im Kern ähnlich wie im Kühlschrank, nur in umgekehrter Nutzung.
Der Strom treibt nur den Verdichter an, die Wärme stammt zum größten Teil aus der Umgebung. Wie effizient das gelingt, zeigt die Jahresarbeitszahl. Sie steigt, wenn die Quelle warm und die Heizung mit niedriger Temperatur arbeitet. Deshalb spielen Heizflächen und Vorlauftemperatur im Haus in Ihrer Stadt eine so große Rolle für Verbrauch und Kosten. Das Prinzip bleibt bei Luft, Erdreich und Wasser gleich, nur die Quelle ändert sich.
Verdampfen
Das Kältemittel nimmt Wärme aus Luft, Erdreich oder Wasser auf und wird gasförmig, schon bei niedrigen Temperaturen.
Verdichten
Der Verdichter erhöht Druck und Temperatur des Gases. Hier wird der Strom eingesetzt. Dabei steigen auch Druck und Temperatur deutlich an.
Verflüssigen
Das heiße Gas gibt seine Wärme an das Heizwasser ab und kondensiert dabei wieder.
Entspannen
Ein Ventil senkt den Druck des flüssigen Kältemittels, der Kreislauf kann erneut Wärme aufnehmen.
Rechner
Wie groß muss Ihre Wärmepumpe sein?
Wohnfläche und Baujahr genügen für eine erste Einschätzung der Heizlast, der Geräteklasse und der möglichen Förderung nach KfW 458.
Richtwerte nach Baujahr, Förderung auf Kosten bis 28.000 €. Die genaue Heizlast berechnet der Fachbetrieb, verbindlich ist der KfW-Bescheid.
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Häufige Fragen zu Prinzip der Wärmepumpe
Wo kommt die Wärme eigentlich her?
Aus der Umgebung: Luft, Erdreich oder Grundwasser enthalten selbst bei Kälte noch Wärme. Der Kältekreis nutzt sie. Nur der Strom für den Verdichter und die Hilfsaggregate muss bezahlt werden.
Warum ist die Wärmepumpe effizient?
Weil sie Wärme bewegt, statt sie zu erzeugen. Eine Kilowattstunde Strom kann mehrere Kilowattstunden Wärme transportieren. Der Faktor sinkt, wenn Quelle kälter und Heiztemperatur höher sind. Daher kommt es im Haus in Ihrer Stadt auf die Auslegung an.
Funktioniert das auch bei Frost?
Ja. Selbst bei Minusgraden enthält die Außenluft Wärme. Die Effizienz sinkt mit fallender Temperatur, bleibt aber höher als bei direkter Stromheizung. Ein Heizstab dient nur als Reserve an sehr kalten Tagen.
Was ist die Jahresarbeitszahl?
Das Verhältnis von abgegebener Wärme zu aufgenommenem Strom über ein Jahr. Eine JAZ von 3,5 bedeutet, dass aus einer Kilowattstunde Strom 3,5 Kilowattstunden Wärme entstehen. Der tatsächliche Wert hängt vom Haus und Betrieb ab.
Wie finde ich eine passende Anlage?
Stellen Sie eine kostenlose Anfrage. Wir leiten sie an Fachbetriebe aus Ihrer Region weiter. Diese prüfen Heizlast, Heizflächen und Aufstellort und schlagen ein Gerät vor, das zu Ihrem Haus passt.
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Quellen und Stand
Stand: Oktober 2026. Redaktion Wärmewahl. Richtwerte ohne Gewähr, keine Rechts-, Steuer- oder Förderberatung.
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