Wärmepumpe · Brauchwasserwärmepumpe
Brauchwasserwärmepumpe: Warmwasser aus Umgebungswärme, aber keine Heizung
Eine Brauchwasserwärmepumpe erwärmt nur das Trinkwasser im Speicher, sie heizt keine Räume. Sie nutzt Raum- oder Außenluft und Strom. Sinnvoll ist sie, wenn Warmwasser getrennt von der Heizung erzeugt wird. Fachbetriebe aus Ihrer Stadt beraten zu Aufstellort und Anschluss.
- Kostenlos und unverbindlich
- Fachbetriebe aus Ihrer Region
- Fördercheck nach KfW 458 (Stand 21.07.2026)
Kostenlos und unverbindlich. Ihre Angaben gehen an Fachbetriebe aus Ihrer Region, siehe Datenschutz.
Kurz erklärt
Brauchwasserwärmepumpe auf einen Blick
Das Gerät besteht aus einem Warmwasserspeicher mit aufgesetzter Wärmepumpe. Es saugt Luft an, entzieht ihr Wärme und gibt sie an das Wasser im Speicher ab. Gegenüber einem Elektroboiler braucht es für dieselbe Wassermenge deutlich weniger Strom. Das Gerät kühlt und entfeuchtet dabei die Aufstellluft, was im Keller oder Hauswirtschaftsraum sogar erwünscht sein kann. Je nach Modell sind zusätzliche Anschlüsse für Zirkulation oder Solarwärme möglich.
Wichtig ist die Abgrenzung: Eine Brauchwasserwärmepumpe ist keine Heizungswärmepumpe. Sie versorgt keine Heizkörper oder Fußbodenheizung und erhält deshalb in der Regel keine Heizungsförderung nach KfW 458. Sie passt zu Häusern, die Warmwasser bisher elektrisch erzeugen, oder als Ergänzung zu einer Solaranlage. Wer in Ihrer Stadt die ganze Heizung erneuern will, vergleicht besser eine Heizungswärmepumpe. Fragen Sie den Betrieb ausdrücklich, ob für Ihren Fall eine Förderung denkbar ist, bevor Sie bestellen.
Nur Warmwasser
Das Gerät heizt keine Räume. Für Heizung und Warmwasser zugleich brauchen Sie eine Heizungswärmepumpe mit Speicher.
Aufstellort zählt
Der Raum sollte frostfrei sein und genug Luftvolumen bieten. Ein Kondensatablauf und ein Stromanschluss in der Nähe sind nötig.
Mit Photovoltaik kombinieren
Läuft das Gerät tagsüber mit Eigenstrom, sinken die Betriebskosten. Viele Geräte haben dafür einen Anschluss für Überschuss.
Legionellenschutz
Der Speicher wird in Abständen höher aufgeheizt, meist mit einem Heizstab. Das gehört in die Planung der Warmwassertemperatur.
Rechner
Wie groß muss Ihre Wärmepumpe sein?
Wohnfläche und Baujahr genügen für eine erste Einschätzung der Heizlast, der Geräteklasse und der möglichen Förderung nach KfW 458.
Richtwerte nach Baujahr, Förderung auf Kosten bis 28.000 €. Die genaue Heizlast berechnet der Fachbetrieb, verbindlich ist der KfW-Bescheid.
Angebote anfragenFragen
Häufige Fragen zu Brauchwasserwärmepumpe
Kann die Brauchwasserwärmepumpe meine Heizung ersetzen?
Nein. Sie erwärmt nur Trinkwasser. Für das Heizen der Räume brauchen Sie eine Heizungswärmepumpe oder ein anderes Heizsystem. Wer in Ihrer Stadt beides lösen will, fragt nach einer Wärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher.
Wird sie gefördert?
Die KfW-Heizungsförderung 458 bezieht sich auf Heizungsanlagen. Eine reine Brauchwasserwärmepumpe erzeugt keine Heizwärme und fällt daher in der Regel nicht darunter. Prüfen Sie Ausnahmen vorab bei der KfW oder einem Energieberater.
Wie laut ist das Gerät?
Der Verdichter und Ventilator sind im Raum hörbar, ähnlich einem Kühlschrank, aber meist lauter. Stellen Sie sie deshalb nicht neben Schlafräume. Im Keller oder Technikraum stört sie in der Regel nicht.
Für welche Haushalte lohnt sie sich?
Vor allem dort, wo Warmwasser bisher mit Strom erzeugt wird, etwa über einen Durchlauferhitzer oder Boiler. Je höher der Warmwasserverbrauch, desto eher zahlt sich die Effizienz aus. Auch ein hoher Warmwasserbedarf durch Kinder oder Besuch spricht für das Gerät.
Wie finde ich einen Fachbetrieb?
Über unsere Anfrage. Wir leiten sie an Fachbetriebe aus Ihrer Region weiter, die Aufstellort, Anschlüsse und Speichergröße vor Ort prüfen. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich. Danach vergleichen Sie die schriftlichen Angebote in Ruhe.
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Quellen und Stand
Stand: Oktober 2026. Redaktion Wärmewahl. Richtwerte ohne Gewähr, keine Rechts-, Steuer- oder Förderberatung.
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